Ergebnisposter
"Policy Mix"
Download Download Ergebnisposter
"Grüner Wandel"
Download Download Ergebnisposter

1. Fraunhofer ISI

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) in Karlsruhe ist seit 1972 eine Forschungseinrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. und analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Im Fokus der Competence Center „Energiepolitik und Energiemärkte“ sowie „Energietechnologien und Energiesysteme“ stehen Studien und Umsetzungsprojekte zur Erreichung einer nachhaltig effizienten Energienutzung, nachhaltiger Energieangebotsstrukturen, und nachhaltiger Infrastrukturen. Dazu führt das Fraunhofer ISI seit vielen Jahren technische, wirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Analysen der Möglichkeiten zur rationellen Energienutzung, zur Energieträgersubstitution und zum Einsatz Erneuerbarer Energien in allen Energieverbrauchssektoren durch. Im Bereich Klimaschutz und Klimapolitik begleitet das Fraunhofer ISI seit vielen Jahren die Entwicklung des europäischen Emissionshandelssystems sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene und entwickelt Vorschläge für längerfristige Klimastrategien. Im Rahmen der Implementierung der EU-Richtlinie zur Endenergieeffizienz und zu Energiedienstleistungen berät das Fraunhofer ISI die Europäische Union, nationale Ministerien sowie andere Staaten in Fragen der Bewertung von Energieeinsparmaßnahmen. Im Bereich der Erneuerbaren Energien untersucht das Fraunhofer ISI im nationalen und EU-Rahmen Potenziale, Kosten und Marktdiffusion, die optimale Gestaltung von Politikinstrumenten, Auswirkungen von Akteursverhalten auf die Marktentwicklung sowie Akzeptanzfragen. Des Weiteren ist ein Schwerpunkt der Arbeiten die Analyse der Innovationswirkung klima- und energiepolitischer Instrumente.


Karoline Rogge

Karolin RoggeDr. Karoline S. Rogge koordiniert GRETCHEN und arbeitet seit September 2004 am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI), zuerst im Competence Center Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme, von April 2008 bis Dezember 2011 im Competence Center Energiepolitik und Energiesysteme, seit Januar 2012 im Competence Center Energiepolitik und Energiemärkte. Seit November 2013 ist sie zudem als Lecturer in Energiepolitik und Nachhaltigkeit an der University of Sussex, SPRU – Science Policy Research Unit tätig. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit der nationalen, europäischen und internationalen Klimapolitik und Innovation im Stromsektor. Methodisch arbeitet sie mit Innovationsbefragungen und Interviews und verwendet sowohl statistisch-ökonometrische als auch qualitative Analysemethoden. Karoline Rogge hat am Lehrstuhl von Prof. Dr. Volker Hoffmann an der ETH Zürich zur Innovationswirkung des EU Emissionshandelssystems im Stromsektor promoviert und für ihre empirischen Arbeiten Elemente der neoklassischen Umweltökonomie und der evolutorischer Innovationsökonomik kombiniert. Zuvor studierte sie Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg und der University of Maryland, USA. Außerdem verfügt sie über einen B.Sc. in Geoökologie von der TU Bergakademie Freiberg. Vor ihrer Tätigkeit am Fraunhofer ISI arbeitete Karoline Rogge als Beraterin am Weltbank Institut in Washington, DC, USA, mit einem Fokus auf Kapazitätsaufbau in Umwelt- und Ressourcenmanagement und zum Thema Biodiversität am Umweltdirektorat der OECD in Paris.

Barbara Breitschopf

Barbara Breitschopf Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim, Diplom 1992 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus, Master of Arts in Economics (MA) 1997 an der Ohio State University, Promotion zum Dr. sc. agr. an der Universität Hohenheim 2003. 1991-1992 Studienaufenthalte in Entwicklungsländern, 1993-1995 Trainee und Mitarbeiterin der Landesbank Baden-Württemberg, 1997-2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hohenheim im Bereich ländliche Finanzmärkte und Gutachterin für verschiedene Organisationen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, 2001-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Karlsruhe am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung, 2005 - 2007 wissenschaftliche Assistentin der Institutsleitung des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe, von September 2007 bis Dezember 2011 Mitarbeiterin des Competence Centers Energiesysteme und Energiepolitik, seit Januar 2012 im Competence Center Energiepolitik und Energiemärkte. Von 2008 bis 2010 Vorlesungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, seit 2010 an der Universität Karlsruhe im Bereich Ressourcenökonomik. Interessen- und Arbeitsschwerpunkte: Evaluation ökonomischer Instrumente, wirtschaftliche Analysen und Finanzierungsfragen im Bereich der Erneuerbaren Energien, methodische Weiterentwicklung der Analysen zur Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus EE, Design und Evaluation der institutionellen Ausgestaltung des Emissionshandels, Analysen zur Innovationspolitik im Rahmen der Erneuerbaren Energien.

Katharina Mattes

Katharina MattesKatharina Mattes studierte von 2003 bis 2009 Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie sowie an der École Nationale Polytechnique in Grenoble, Frankreich. Ihr Fokus lag auf den Bereichen Unternehmensführung und –Organisation, Industrielle Produktion und Logistik. Diplomarbeit am Fraunhofer ISI zum Thema "Multikriterielle Bewertung von Geschäftsmodellen aus dem Bereich der Druckluftanwendung". Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieurin. Seit Februar 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Competence Center Industrie- und Serviceinnovationen am Fraunhofer ISI. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Innovationsmanagement, Gestaltung und Bewertung von nachhaltigen, industriellen Geschäftsmodellen sowie Innovationsstrategien von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Der Fokus ist dabei überwiegend auf die Energie- bzw. Ressourceneffizienz gerichtet. Seit 2011 berufsbegleitende Promotion am Lehrstuhl für Innovationsmanagement an der FU Berlin.

 

Wir möchten uns herzlich bei den ehemaligen Kollegen und Kolleginnen Kristin Reichardt, Paul Boedeker, Franziska Borkel, Hans Marth, und Ute Weißfloch für ihre Mitarbeit im GRETCHEN-Projekt bedanken.

Fraunhofer ISI
FSU Jena
GWS mbH
Endbericht
Download Download GRETCHEN Endbericht